Mit der Ilztalbahn in das Weltkulturerbe Krumau

Die Reise von der Donau an die Moldau über die Berge des Böhmerwaldes ist eine der Hauptattraktionen der Ilztalbahn. Über die ganze Saison bieten wir an jedem Ilztalbahn-Fahrtag (samstags, sonntags, feiertags) einen attraktiven Tagesausflug in unser spannendes Nachbarland an.

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Mit dem Anschlussbus nach Finsterau

In der Saison 2019 verbindet die Anschlussbuslinie 605 erstmals den Ilztalbahn-Endbahnhof Freyung mit dem Freilichtmuseum Finsterau. Von Passau ist das Museumsdorf also mit nur einem bequemen Umstieg nach einer Fahrzeit von gut zwei gemütlichen Stunden zu erreichen. Wir haben uns gleich am ersten Tag der Saison auf den Weg nach Finsterau gemacht.

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Mit dem 365-Euro-Ticket in Ballungsräumen ist es nicht getan: Ilztalbahn fordert Ausweitung des Zugverkehrs

Vor dem Hintergrund des jüngsten ÖPNV-Gipfels der Bayerischen Staatsregierung fordert die Ilztal­bahn GmbH einen viel breiteren Ansatz zur Lösung der Verkehrsprobleme, um einen wirksamen Bei­trag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Weiterlesen

Nostalgiefahrten 2019

Auch 2019 fahren wir wieder an ausgewählten Fahrtagen mit dem roten Schienenbus der Passauer Eisenbahnfreunde:

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Neu: Der Ilztalbahn-Onlineshop mit Eröffnungsrabatt

Die neue Ilztalbahn-Homepage ist nun bald ein Jahr alt, eine wichtige Komponente hat allerdings etwas länger gedauert und konnte nach viel Abstimmungsaufwand erst jetzt fertiggestellt werden: Die Ilztalbahn hat einen Onlineshop! Weiterlesen

Ilztalbahn-Saison 2019 mit Direktverbindung zum Freilichtmuseum Finsterau

Am 1. Mai startet die Ilztalbahn in die inzwischen neunte Saison. Nach der erfolgreichen letztjährigen Saison konnte der Fahrplan mit vier Zugpaaren in der Neben- und sechs Zugpaaren in der Hauptsaison (Sommerferien) ohne große Änderungen beibehalten werden. Die Ilztalbahn fährt jeden Samstag, Sonntag und an allen Feiertagen bis 13. Oktober.

Neu ist die Durchbindung der Anschlussbuslinie 605 über das Nationalparkzentrum zum Freilichtmuseum Finsterau. Von und zu jedem Zug besteht somit direkter Anschluss, Frühaufsteher erreichen das Freilichtmuseum schon um  9:40 Uhr, die letzte Rückfahrt nach Passau ist um 18:05 Uhr ab Finsterau. Für die Hin- und Rückfahrt sowie den Museumseintritt wird ein neues Kombiticket für nur € 25,- angeboten.

Grenzüberschreitend mobil mit dem Donau-Moldau-Ticket

Auch die grenzüberschreitende Verbindung nach Südböhmen wird wieder angeboten. Um 7:35 Uhr startet der Frühzug mit direktem Anschluss nach Budweis. Die fehlenden Schienenkilometer zwischen Waldkirchen und dem Grenzbahnhof Nové Údolí überbrückt die Anschlussbuslinie 605. Empfehlenswerte Ziele für Tagesausflüge sind unter anderem der Moldaustausee oder die Welterbestadt Krumau. Mit dem Donau-Moldau Ticket kostet die komplette Hin- und Rückfahrt für eine Einzelperson nur € 27,-, für die Familie € 44,-.

Unterstützung gesucht

Für die Saisonvorbereitungen und den Fahrbetrieb sucht die Ilztalbahn immer neue Unterstützer und Helfer. Nur durch die zahlreichen Aktiven kann die Strecke weiterhin vollständig ehrenamtlich betrieben werden. Wer Interesse an der Mitarbeit im Zug oder an der Strecke hat, kann sich gerne unter mitmachen@ilztalbahn.eu melden.

Verschmutzung von Bahnübergängen

Liebe Waldbauern und Wegebenutzer entlang der Ilztalbahn-Strecke,

wir wissen, dass insbesondere im Frühjahr oft umfangreiche Forstarbeiten notwendig sind. Dabei müssen in einigen Fällen auch die Feld- und Waldwegübergänge über die Gleise der Ilztalbahn genutzt werden, um die jeweiligen Waldgrundstücke zu erreichen und das geschlagene Holz abzutransportieren. Dass beim Abtransport von Holz Verschmutzungen von Wegen und Bahnübergängen teils unvermeidbar sind, ist verständlich.

Wir weisen aber umgehend darauf hin, dass die Ilztalbahn als eine öffentliche Eisenbahnstrecke jederzeit und das gesamte Jahr über von Zügen befahren werden kann und wir daher auch in der Pflicht stehen, die Strecke jederzeit befahrbar zu halten.  Dementsprechend ist unsere Infrastrukturabteilung immer eifrig unterwegs, um die 50 Kilometer lange Strecke instand zu halten. Dabei arbeiten alle unsere Mitarbeiter ehrenamtlich in ihrer Freizeit und leisten dabei teilweise über 500 Arbeitsstunden pro Jahr.

Deshalb bitten wir dringend, alle Bahnübergänge jederzeit befahrbar zu halten und beispielsweise einen durch das Abfahren von Holz verschmutzen Übergang umgehend zu reinigen!

Die teils starken Verschmutzungen stellen aber nicht nur ein Gefahr für den sicheren und reibungslosen Eisenbahnbetrieb dar, sondern belasten auch unsere ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter, die sehr viel Arbeit in die Reinigung dieser Übergänge investieren müssen. Zudem beschädigen starke Verschmutzungen langfristig das Gleisbett und schädigen damit den Zustand der Infrastruktur.

Daher würden wir uns freuen, wenn die Verursacher solcher Verschmutzungen im Sinne einer guten Nachbarschaft in Zukunft darauf achten und ggf. diese Verschmutzungen vermeiden oder bereinigen!

Andernfalls sehen wir uns gezwungen, auch über rechtliche Schritte nachzudenken, um die Sicherheit und Befahrbarkeit der Ilztalbahn dauerhaft gewährleisten zu können.

Dankeschön!

Christoph Fleissner, i.A. Ilztalbahn Infrastruktur

Bilder vom 05.03.2019 zwischen Röhrnbach und Waldkirchen:
 

Arbeitseinsätze in der Winterpause

Die Winterpause nutzen wir für Instandhaltungsarbeiten an der Strecke. Neben dem obligatorischen Grünschnitt (in Kürze steht uns hierfür ein Mulcher-Anbaugerät für den Zweiwegebagger zur Verfügung) müssen diverse Streckenarbeiten wie die Kontrolle der Durchlässe, die Instandhaltung der Erdbauwerke (Dämme, Einschnitte) oder die Vermessung der Weichen erledigt werden. Außerdem steht die Sanierung einer Brücke an, damit am 1. Mai die Züge wieder planmäßig rollen können.

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Ein voller Erfolg: Der Jahresrückblick 2018

Die Ilztalbahn kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken.

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Streit um Verkehrsentlastung: Ilztalbahn fordert Beteiligung an Dialogforum zur Nordumfahrung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um eine Passauer Nordumfahrung fordert die Ilztalbahn eine Beteiligung am Dialogforum. „In den Veröffentlichungen des Dialogforums werden die auf Passau zuführenden Bahnlinien nicht berücksichtigt und kein einziges Mal erwähnt. Dabei steht gerade mit der Ilztalbahn eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung, die die neuralgischsten Punkte im Passauer Straßennetz, die B12 am Ilzdurchbruch und die Ausfädelung der B85 entlasten könnte.“ So Prof. Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH.

In der Agenda des Dialogforums wird der öffentliche Nahverkehr von einer eigenen Projektgruppe bearbeitet und die Schwächen im bestehenden ÖPNV werden als eines der großen Problemfelder benannt. Wie im Dialogforum bestätigt, trägt der bestehende, stauanfällige Busverkehr nur marginal zur Verbesserung der Verkehrssituation bei.

Die Ilztalbahn mit ihrer staufreien, hochwassersicheren und straßenunabhängigen Linienführung bietet schon heute das Potenzial für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dabei sollen die Züge zusätzlich zu den bestehenden ÖPNV-Hauptkorridoren verkehren und zusätzliche Fahrgäste vor allem zwischen Passau, Röhrnbach, Waldkirchen und Freyung gewinnen. Eine Beeinflussung der bestehenden Buslinien kann so vermieden werden. Schon ohne weitere Infrastrukturausbauten könnte ein attraktiver Stundentakt auf der Bahnstrecke eingerichtet werden. Langfristig muss der Nahverkehr landkreisübergreifend durch einen Verkehrsverbund organisiert werden.

Prof. Thomas Schempf: „Mit der Saison 2018, in der ohne einen einzigen Zugausfall fast 30.000 Fahrgäste befördert werden konnten, hat die Ilztalbahn ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Nun ist es Aufgabe der lokalen Politik, die Weichenstellung in Richtung Regelverkehr vorzunehmen. Dabei ist die Initiative der Stadt Freyung, in einem Grobkonzept den Rahmen für die Potenzialanalyse abzustecken, sehr zu begrüßen.“

Die Ilztalbahn GmbH fordert vom Dialogforum die unvoreingenommene und ergebnisoffene Prüfung einer ÖPNV-Offensive auf der Schiene und eine Beteiligung an der nächsten Sitzung im März 2019.