Dreiflüssestadt Passau

Zu Füßen der Burganlage Veste Niederhaus fließen von links die Ilz und von rechts der Inn in die Donau. Das Stadtbild hat dank italienischer Baumeister ein südländisch anmutendes Flair und ist geprägt durch Häuser im Stil der Inn- und Salzachbauweise. Deshalb wird Passau des Öfteren auch als das Venedig Bayerns bezeichnet.

Passau ist einzigartig durch seine Lage an drei Flüssen mit seiner über 2000-jährigen Geschichte. Ein Stadtrundgang, beginnend am Bahnhof, führt über die Bahnhofstraße, im Anschluss wahlweise an die Donau mit ihren Schiffsanlegestellen oder an den Inn auf der gepflegten Fußgängerpromenade in die Altstadt. Auf dem Weg zur Ortsspitze, am Zusammenfluss von Inn und Donau, liegen der Dom St. Stephan mit der weltgrößten Domorgel und der italienisch anmutende, barocke Residenzplatz. Die prachtvollsten Ausblicke auf Passau bieten sich von der Wallfahrtskirche Maria Hilf, in der Innstadt, und vom Oberhaus, oberhalb des Zusammenflusses von Donau und Ilz. Auch vom Wasser lässt sich Passau mit einer Dreiflüsserundfahrt wunderbar erkunden. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Bahnhofstraße und der anschließenden Fußgängerzone. Für das leibliche Wohl sorgen urige Lokale und stilvolle Biergärten.

Stadtplan als PDF herunterladen (© Stadt Passau)

Tourismus-Website der Dreiflüssestadt Passau

Marktplatz Waldkirchen mit Ringmauer

Walkirchen war der wichtigste Rastplatz des Goldenen Steiges, der von Passau nach Böhmen führte. Den gastlichen Marktplatz mit den zahlreichen „Stoamandl“ an den Hauswänden erreicht man nach einem Fußweg von 15 Minuten. Beeindruckend sind die imposanten Reste der Ringmauer und die große Pfarrkirche mit einer prächtigen Holzdecke.
Waldkirchen bietet mit dem Gartenschaugelände und dem modernen Karolibadepark grenzenlosen Spaß für die ganze Familie.

Homepage der Stadt Waldkirchen

Freyung

Auch durch Freyung führte einst der Goldene Steig, über den das „weiße Gold“ transportiert wurde. Eine Siedlung entstand dort ab dem 13. Jahrhundert um die Burg Wolfstein, die Bischof Wolfger von Erla um 1200 erbauen ließ.
Den Stadtplatz von Freyung mit der neugotischen Kirche erreichen Sie vom Bahnhof aus in wenigen Minuten. Dort bieten sich zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.
Zu Fuß in Richtung Freibad und weiter zur Saußbachbrücke, finden Sie den Einstieg in die Wildbachklamm Buchberger Leite. Besonders eifrige Wanderer erreichen an einem Tag auch den Haltepunkt Fürsteneck.

Schloss Wolfstein

Schloss Wolfstein wurde als Burg durch den Passauer Bischof Wolfger von Erla um 1200 errichtet. Das Schlossensemble umfasst einen mächtigen Wohnturm, erbaut 1199 bis 1204 und 1590, zwei niedrige Flügelbauten mit Arkaden aus dem Ende des 16. und Anfang 17. Jahrhunderts sowie die Burgmauer mit einem vierseitig geschlossenen Innenhof.

Das 2014 komplett neu gestaltete Jagd-Land-Fluss-Museum beschäftigt sich mit den Themen “Jäger und Gejagte”, Jagd – früher und heute”, “Grenzgänger und Wiederkehrer” und “Leben im und am Wasser”. Außerdem befindet sich im Schloss die Galerie Wolfstein mit zeitgenössischer Kunst aus der Region. Weitere Informationen unter www.jagd-land-fluss.de.

Heimatmuseum im Schramlhaus Freyung

Das Wolfsteiner Heimatmuseum befindet sich in einem ehemaligen Bauernhaus in der Nähe des Freyunger Bahnhofs und zeigt das Leben der Waidler in früheren Zeiten. Gelegentlich finden Konzerte und Ausstellungen statt.

Broschüre Schramlhaus Freyung

Homepage der Stadt Freyung

Barockstadt Krumau (Český Krumlov)

Die historische Altstadt ist Kulturdenkmal auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Ihre malerische Lage an beiden Seiten der Moldau, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gute Gastronomie machen sie zu einem Ausflugziel ersten Ranges.

Der bezaubernde Stadtkern von Krumau liegt in einer Flussschleife der Moldau – daher leitet sich auch der Name der Siedlung („krumme Au“) her. Das einzigartige historische Ensemble gehört seit 1992 zum Unesco-Welterbe. Überragt wird die Stadt von der mächtigen Schlossanlage und dem markanten Turm mit Fassadenmalereien und einem Arkadenrundgang, von dem aus sich ein herrlicher Blick auf Stadt und Schloss bietet. Hier kann man den Maskensaal mit seinen prächtigen Wandgemälden, das barocke Schlosstheater und den schönen Schlossgarten besichtigen.
Lohnenswert ist auch ein Besuch des im ursprünglichen Zustand erhaltenen Fotoateliers von Josef Seidel, der in unzähligen Aufnahmen Land und Leute des Böhmerwaldes meisterhaft porträtiert hat (www.seidel.cz).
Der Maler Egon Schiele lebte 1911 in Krumau und hat die Stadt in vielen Bildern eindrucksvoll portraitiert. Im Egon-Schiele-Art-Centrum sind Werke des Künstlers ausgestellt (www.schieleartcentrum.cz).

Die historische Altstadt von Krumau ist vom Bahnhof aus in 25 Minuten zu Fuß oder mit dem Taxi zu erreichen.

Willkommen in Český Krumlov

Emerenz-Meier-Haus Schiefweg

Im Geburtshaus der Emerenz Meier wurde am 15. Mai 2010 das Museum „Born in Schiefweg“ eingerichtet, das erste Auswanderermuseum in Bayern. Die Zeit der Auswanderungswelle um das Jahr 1900 aus dem Bayerischen Wald wird darin wieder lebendig. Homepage: born-in-schiefweg.de

Vom Bahnhof Waldkirchen aus erreichen Sie Schiefweg nach etwa 20 min zu Fuß.

Freilichtmuseum Finsterau

Auf tausend Meter Höhe, dicht an der böhmischen Grenze, hat die bäuerliche Vergangenheit ein Reservat gefunden. Aus dem ganzen Bayerischen Wald sind hier Bauernhäuser und komplette Höfe versammelt. Schmiede und Wirtshaus gehören zu jedem Dorf. An manchen Tagen klingt wieder der Amboss in der Dorfschmiede. Im alten Straßenwirtshaus aus Kirchaitnach wird aufgekocht wie in alter Zeit. Die Dorfkapelle aus Schwolgau erinnert an die Allgegenwärtigkeit des Glaubens. Tanzer-Hof, Schanzer-Häusl und Sachl aus Rumpenstadl dokumentieren authentisch die kleinbäuerliche Existenz. Das Freilichtmuseum Finsterau lebt. Handwerker zeigen ihre Kunst, Feste und Märkte bringen Musik und fröhliche Menschen zusammen. Wandermöglichkeiten eröffnen sich in unmittelbarer Umgebung, wie der  Granitweg und das Waldgeschichtliche Wandergebiet.

Das Freilichtmuseum erreichen Sie von Freyung mit dem Anschlussbus zum Nationalparkzentrum und ab dort mit dem Igelbus nach Finsterau, Freilichtmuseum.
Die Igelbusse in Richtung Buchwald (Grenze) bzw. Nationalparkzentrum wenden am Freilichtmuseum und sind vom Café am Eingang gut zu erkennen, so dass Fahrgäste wettergeschützt warten können.