Die Himmelsleiter: Mit der Ilztalbahn auf den Lusen

Vom Bahnhof Freyung besteht Busanschluss zum Nationalparkzentrum, wo der Igelbus zur „Waldhausreibe“, dem Endpunkt der Lusenbuslinie, wartet. Von dort wandert man auf einem Abschnitt der alten „Gulden Strass“, um dann auf einer schnurgeraden Route – zuerst mäßig, dann aber steil bergan – auf der „Himmelsleiter“ direkt zum Gipfelkreuz zu gelangen. Vom Gipfel des Lusen, den ein Meer aus Granitblöcken bedeckt, bietet sich ein wunderbarer Ausblick, tief hinein ins Böhmische, und – bei günstigem Wetter – sogar bis zu den Alpen.
Unterhalb des Gipfels lädt das Lusenschutzhaus zur Einkehr. Von dort führt der sog. „Winterweg“ zurück zum Lusenparkplatz „Waldhausreibe“, wo Sie der Bus wieder zum Nationalparkzentrum und zur Ilztalbahn bringt.

Wer nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren will, erreicht vom Lusengipfel das „Markfleckl“, wo die ehemaligen Hoheitsgebiete Bayern, Böhmen und Fürstbistum Passau zusammentreffen. Weiter geht es hinab ins Reschbachtal zum Freilichtmuseum Finsterau, wo die „Ehrn“, ein ehemaliges Straßenwirtshaus, zum Verweilen einlädt. Von hier geht es mit der Buslinie 605 wieder zurück nach Freyung zur Ilztalbahn. Für die Rückfahrt empfehlen wir diese Beschreibung: Von Finsterau auf den Lusen

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Von Fischhaus nach Passau: Oberilzmühle und Halser Ilzschleife

Das untere Ilztal zwischen Fischhaus und Passau hält zahlreiche Highligts für Wanderer bereit. Zwischen Fischhaus und Tiefenbach prägen verwunschene Pfade das Flusstal. Dort liegt auch der Ilz-Stausee mit der idyllisch gelegenen Mausmühle. Im Sommer lädt ein Badestrand in der weiter südlich gelegenen Oberilzmühle zum verweilen ein. Absoluter Höhepunkt sind die Halser Ilzschleifen. Von der alten Triftsperre aus führt der Wanderweg durch den ehemaligen Triftstollen. In Hals angekommen lohnt sich ein Besuch der Burgruine. Nach einem kleinen Anstieg erreicht man die Veste Oberhaus mit traumhaftem Ausblick auf die Dreiflüssestadt Passau. Alternativ bringt Sie die Stadtbuslinie 4 ins Passauer Stadtzentrum.

Empfehlenswert ist eine Wanderung von Fischhaus nach Passau-Hals (10 km) oder von Fischhaus nach Tiefenbach (6 km). Ab Fischhaus verläuft der Wanderweg rechts der Ilz (westlich).

Kurz hinter Fischhaus verläuft der Wanderweg direkt neben der Bahnstrecke

 

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Wanderung über die Sagwasserklause zum Lusen

Wer nicht immer von Waldhäuser aus den Lusen erklimmen möchte, dem sei diese Tour ab der Haltestelle Weidhütte (Sagwassersäge) empfohlen. Beim Aufstieg durch das Tal der Sagwasser begegnen uns kaum Wanderer. Weiterlesen

Von Mauth auf die Große Kanzel

Einen Zweitausender gibt es im Bayerischen Wald nicht. Aber einen Tausendundzweier, nämlich die Große Kanzel. Von Mauth führt ein abwechslungsreicher Rundwanderweg auf diesen Aussichtsberg.

Beginn und Endpunkt: Mauth, Bushaltestelle P&R (erreichbar mit dem Ilztalbahn-Anschlussbus Richtung Finsterau)

Gehzeit: Rundweg ca. 3 Stunden

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Von Finsterau auf den Lusen

Die meisten Besucher wandern von Waldhäuser oder Neuschönau auf den Lusen. Aber auch von Finsterau führt ein empfehlenswerter Wanderweg auf den 1373m hohen Gipfel.

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Das einmalige Ilztal: Wanderbahnhof Fürsteneck

Eine nahezu unberührte Flusslandschaft und eine artenreiche Flora und Fauna prägt das Bild der Ilz. Sie entspringt im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet zwischen Rachel und Lusen und wird aufgrund der natürlichen schwarz-bräunlichen Färbung des Wassers liebevoll „Schwarze Perle“ genannt. Vom Zusammenfluss der Ilz südlich von Grafenau aus Großer Ohe, Kleiner Ohe und Mitternacher Ohe bis zur Mündung in Passau in die Donau lässt sich die traumhafte Flusslandschaft auf unzähligen Wanderwegen erkunden.

Zwischen Tiefenbach und Fürsteneck begleitet die Ilztalbahn ihren Namensgeber. Die Haltepunkte Tiefenbach, Fischhaus, Kalteneck und Fürsteneck sind ideale Ausgangspunkte für eine Wanderung durch das wildromantische Ilztal.

Von Fürsteneck zur Schrottenbaummühle

Ein „Ilztal-Klassiker“ ist die Wanderung vom Haltepunkt Fürsteneck aus über das Schloss Fürsteneck zur Schrottenbaummühle. Vom Bahnsteig aus führt der Weg über die Wolfsteiner Ohe hinauf zum Schloss Fürsteneck. (ca. 800 m) Darin befindet sich die Ilz-Info-Stelle sowie eine urige Schlossgaststätte. Über einen schmalen Pfad geht es weiter in das Tal der Wolfsteiner Ohe und vorbei an der Aumühle. Ab dem Zusammenfluss von Wolfsteiner Ohe und Ilz schlängelt sich der idyllische Wanderweg durchgehend am Ufer der Ilz entlang. Nach rund 2 km ist die Schrottenbaummühle erreicht. Das beliebte Gasthaus (mit Terrasse) in der alten Mühle lädt zu einer Einkehr ein. Als Rückweg bietet sich der Ilztal-Wanderweg am gegenüberliegenden Ilzufer an, entweder wieder zurück nach Fürsteneck oder alternativ weiter bis nach Kalteneck.

  • Fürsteneck – Schrottenbaummühle und zurück: 9,5 km
  • Fürsteneck – Schrottenbaummühle – Kalteneck: 10,5 km

Zwischen Fürsteneck und Tiefenbach

Von Fürsteneck über Kalteneck nach Fischhaus führen auf beiden Seiten der Ilz reizvolle Wanderwege durch das Flusstal. Während am östlichen Ufer verwunschene Pfade die Ilz begleiten, sind die Wanderwege am westlichen Ufer der Ilz befestigt. In Fischhaus laden eine idyllisch an der Ilz gelegene Liegewiese oder die Ilz-Stuben inklusive Biergarten zum verweilen ein.

  • Fürsteneck – Kalteneck: 5,0 km
  • Kalteneck – Fischhaus: 5,5 km

Das malerische Ilztal war Kulisse für eine sehenswerte Sendung des Bayerischen Rundfunks mit Gastauftritt der Ilztalbahn: BR Traumpfade entlang der Ilz

 

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Bayerns Geotope: Die Buchberger Leite

Das unter Landschaftsschutz gestellte Wandergebiet „Buchberger Leite“ zwischen Freyung und Ringelai gehört zu den beeindruckendsten Schluchtenlandschaften des Bayerischen Waldes. Erst einzeln, dann gemeinsam kämpfen sich die Wildwasser von Saußbach und Reschbach durch die Klamm und vereinigen sich schließlich zur Wolfsteiner Ohe, um bei Fürsteneck in die Ilz zu münden. Durch die Leite verläuft ein 8 Kilometer langer Erlebniswanderweg. An Infotafeln entlang der Strecke können Sie sich über Wissenswertes rund um dieses Geotop informieren, wie z.B. über die Kraft des Wassers, das
Triftwesen und das Rittergeschlecht der Puchberger, die einst hoch über der Wolfsteiner Ohe hausten.
Ab dem Busbahnhof in Freyung führen Wegeschilder (Nr. 3) zum Freibad (Naturpark-Info-Tafel). Hier beginnt der Erlebniswanderweg. Wanderzeit 2-3 Stunden (einfache Strecke). Festes Schuhwerk wird empfohlen. Für Kinderwagen ist der Weg nicht geeignet.

Familientipp: Hängebrücke über die „Wolfsteiner Ohe“, gut einen Kilometer bachaufwärts von Ringelai, und Fußgängerstollen beim Carbidwerk.

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Freyung: https://www.freyung.de/

 

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Von Waldkirchen nach Röhrnbach: Unterwegs im Osterbachtal

Die gemütliche Wanderung führt von Waldkirchen über das wenig bekannte Osterbachtal nach Röhrnbach. Vom Bahnhof aufolgen wir der Beschilderung „Born in Schiefweg“ ins nahe gelegene Dorf mit dem Geburtshaus der Dichterin Emerenz Meier. Im Haus befinden sich ein stilvolles Wirtshaus und ein Museum, das die Geschichte der Auswanderung aus dem Bayer- und Böhmerwald nach Amerika erzählt.

Der weitere Weg ist nun mit „Sicklinger Weg 4“ ausgeschildert. Wir folgen dieser Markierung nach Westen (Sicklinger Str.) und biegen – kurz vor der Bahn – rechts in einen Weg ein, der uns hinunter in das Osterbachtal führt. Dort stoßen wir auf einen Ausleitkanal mit seinem langsam dahinfließenden Wasser. Am Ende des Kanals gelangen wir auf den Wanderweg Nr. 2, der uns nach Röhrnbach führt. Der Weg verläuft anfangs zwischen Osterbach und Bahn, später queren wir die Gleise, um an diesen entlang, bis zur Göttlmühle zu wandern. In Röhrnbach empfiehlt sich ein Abstecher hinauf auf den Marktplatz mit seinen historischen Bürgerhäusern. Auch die dortige Gastronomie lohnt einen Besuch.

Wegelänge 8 km, Gehzeit 2 ½ – 3 Std.

Entlang des Ausleitkanals

 

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Waldkirchen und die Saußbachklamm

Südlich von Waldkirchen liegt eines der schönsten Naturschutzgebiete des Bayerischen Waldes, die wildromantische Saußbachklamm. Die Tour startet am Bahnhof Waldkirchen. Den gastlichen Marktplatz mit den zahlreichen „Stoamandl“ an den Hauswänden erreicht man nach einem Fußweg von 15 Minuten.

Waldkirchen war der wichtigste Rastplatz des Goldenen Steiges, der von Passau nach Böhmen führte.  Beeindruckend sind die imposanten Reste der Ringmauer und die große Pfarrkirche mit einer prächtigen Holzdecke. Waldkirchen bietet mit dem Gartenschaugelände und dem modernen Karolibadepark grenzenlosen Spaß für die ganze Familie.

Marktplatz Waldkirchen

Am Marktplatz beginnt eigentliche Wanderung, vorbei an der Ringmauer und auf bequemem Weg am Krankenhaus vorbei bis zur Saußmühle, mit Bioladen und Café.

Hier beginnt die Saußbachklamm, in der der Fluss in jahrtausendlanger Arbeit ein Naturschauspiel geschaffen hat. Zahlreiche Granitblöcke stemmen sich trotzig dem rauschenden Wasser entgegen und üppiger Baumbestand bietet dazu die prächtige Kulisse. Mittendrin lädt die „Halleralm“ zur Brotzeit ein.
Vom Stauwehr, am oberen Ende der Klamm, kann man auf zwei verschiedenen Wegen zurück nach Waldkirchen wandern. Einmal entlang des Kanals, der schon vor Jahrhunderten angelegt wurde, um die Stadt vor allem mit Löschwasser zu versorgen oder auf dem bequemen, aussichtsreichen Wanderweg am Westhang des Karoliberges. Ein Abstecher durch eine uralte Lindenallee zur Karolikapelle ist sehr lohnenswert. Die Kapelle – aus der Barockzeit – steht auf der Bergkuppe und zeigt in einem Fresko über dem Altarraum die älteste Darstellung der Stadt Waldkirchen.
Am Karolibad beginnt ein Panoramaweg mit prächtigen Ausblicken auf die Höhen des Bayerischen Waldes. Von der alten Wasserreserve führt der Weg, am Gottinger Biergarten vorbei, zurück ins Zentrum der Stadt. Vom Marktplatz dort sind es 15 Minuten zum Bahnhof.Länge: 6-7 km, 2-3 Stunden

Wanderkarte Saußbachklamm und Gartenschau-Rundweg (Karte: Stadt Waldkirchen)

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