Presseberichte

Ilztalbahn-Förderer drängen auf Regelbetrieb: Herbstversammlung des Fördervereins nach erfolgreicher Fahrsaison 2018 mit kritischen Tönen

PNP (Landkreis Passau) – Donnerstag, den 29. November 2018

„Wir werden den öffentlichen Personennahverkehr deutlich stärken“, so ist im Koalitionsvertrag der neuen Bayerischen Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern nachzulesen. Dabei soll der ländliche Raum besondere Beachtung finden. Die Freunde der Ilztalbahn, die sich jetzt zur Herbstversammlung getroffen haben, schöpfen Hoffnung. Denn es heißt im Koalitionsvertrag auch ausdrücklich: Eisenbahnstrecken sollen „dort reaktiviert werden, wo das sinnvoll und möglich ist“.Im zwölften Jahr des Bestehens der Bahnlinie Passau-Waldkirchen-Freyung und nach inzwischen 13 Jahren des Ringens um die sinnvolle Reaktivierung konnten Aktive des Ilztalbahn-Fördervereins auf ihre achte Fahrsaison nach Wiedereröffnung zurückblicken – hielten aber auch mit deutlicher Kritik an der „erkennbaren politischen Halbherzigkeit bei einer Stärkung des Schienenverkehrs“ nicht hinterm Berg.

Vorsitzender Michael Liebl konnte von Fortschritten bei den Bemühungen um die Sanierung des Bahnhofs Waldkirchen berichten, der sich im Eigentum des Fördervereins befindet. Der westliche Teil des Hauptgebäudes könnte im Rahmen eines EU-Projekts „Vom Goldenen zum Eisernen Steig“ für eine Dokumentation zur Geschichte und Bedeutung des Bahnverkehrs zwischen Passau und Wallern genutzt werden. Außerdem wäre Platz für ein umfassendes Informations- und Serviceangebot vor allem für Fahrgäste im grenzüberschreitenden Reiseverkehr. […]

Michael Liebl und mehrere Diskussionsteilnehmer äußerten Kritik an der „stiefmütterlichen Behandlung von bestehender Bahninfrastruktur“. Nach dem Willen des Bayerischen Landtags ist der Freistaat zur Erhaltung des Eisenbahnnetzes verpflichtet. Im Falle der Ilztalbahn habe sich der Freistaat bisher dieser Aufgabe entzogen. „Auf Dauer können wir als ehrenamtlich arbeitender Verein aber nicht 50 Kilometer Bahnlinie für die Allgemeinheit erhalten“, so Liebl.

MdL Toni Schuberl bestätigte: „Eigentlich sollten wir längst weiter sein, über den Lückenschluss nach Nove Udoli als kürzeste durchgehende Eisenbahnverbindung München-Passau-Krumau-Budweis sprechen, statt immer noch über die vom Landkreis Passau ausgebremste Potentialanalyse.“ Und zu den Verkehrsproblemen der Stadt Passau: „Ein Regelbetrieb mit den vorhandenen Bahnlinien ist für die Stadt Passau essenziell. Der Verkehrsinfarkt in Passau lässt sich nur mindern, wenn die Autos verringert und der ÖPNV verstärkt werden.“

Alt-MdL Bernhard Roos aus Passau machte deutlich: „Es ist eine realitätsfremde Politik des Landkreises Passau, keinen einzigen kleinen Nachteil für sein Gebiet zu akzeptieren. So funktioniert gemeinschaftliches Leben nirgendwo, auch nicht bei uns.“ […]

Reinhard Fildhuth als örtlicher Betriebsleiter und Christoph Fleissner berichteten von den vielfältigen Arbeiten der Infrastrukturgruppe der Ilztalbahn um Reinhard Schönberger, Matthias Plail, Heinz Nave, Martin Moosbauer und Stefan Hecker. Hier stehen diverse Arbeiten an der Strecke im Fokus. Neben der Daueraufgabe, die Vegetation aus dem Lichtraumprofil der Gleise zu halten, schlagen die ständigen Baumbrüche, die Pflege der Bahnübergänge, der Tunnels sowie der allein 317 Durchlässe im Bahndamm kräftig ins Zeitbudget.

In den letzten Wochen wurden zudem acht Waggons mit Schotter eingearbeitet, ein sogenannter „Schotterbesen“ der DB konnte anschließend kostengünstig zur Feinarbeit verwendet werden. Auch konkrete Verbesserungen – wie zum Beispiel Schwellenaustausch-Arbeiten – werden aktuell geplant. Fildhuth und Fleissner gaben unumwunden zu, „dass der Nikolaus gerne weitere aktive Mitarbeiter in unseren Gabensack vor der Bahnhofstür stecken darf“.Prof. Dr. Thomas Schempf gab einen umfassenden Bericht zur Ilztalbahnsaison 2018 ab. Das heuer erstmals gewählte neue Fahrplankonzept – Neben- und Hauptsaisonbetrieb – habe sich sehr gut bewährt und wird 2019 (die Saison beginnt am 1. Mai) so fortgeführt. Einige Fahrten am Vor- und am Nachmittag waren häufiger an der Kapazitätsgrenze, auch die Gruppenbuchungen hatten nach rückläufigen Jahren eine wieder spürbar steigende Tendenz. Besonders erfreulich: 2018 musste kein einziger Zug ausfallen, alles funktionierte eingespielt und planmäßig. Wermutstropfen für die Kalkulation waren die massiv gestiegenen Treibstoffpreise, so muss für 2019 über eine Fahrpreisanpassung nachgedacht werden.

Schempf machte kein Hehl aus seiner Meinung, dass die Ilztalbahn GmbH mit diversen Aktivitäten alles daransetzen werde, eine saisonale oder ganzjährige Reaktivierung zu erreichen. Das Fortkommen hierzu sei die seitens des Freistaats geforderte Potentialanalyse, „leider geht hier im dritten Jahr wegen der Bremser-Positionierung des Landkreises Passau nichts vorwärts“.

Schempf weiter: „Wer aus verkehrlicher Sicht Großereignisse wie das 50-jährige Nationalparkjubiläum 2020 oder die Landesgartenschau Freyung 2022 in attraktive Besucherangebote einbinden will, muss jetzt mit den Planungen beginnen. Denn klar sollte sein: In beiden Fällen werden viele Besucher auch mit der Bahn anreisen wollen.“ Die Ilztalbahn biete alle Voraussetzungen für einen – auch saisonalen – Regelbetrieb jetzt schon.“

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Potenzialanalyse selbst auf den Weg bringen

PNP (Freyung) – Dienstag, den 18. September 2018

Der Freyunger Stadtrat will die Potenzialanalyse, ob es den Regelverkehr der Ilztalbahn zwischen Freyung und Passau braucht, auf jeden Fall. Dazu hatte die CSU-Fraktion mit einer komplett neuen Idee die Initiative ergriffen (PNP berichtete). Dabei will man für die Analyse notfalls auch selbst Geld in die Hand nehmen, um bei der Umsetzung die Entscheidungsfreiheit zu behalten. Bei der Sitzung am Montagabend wurde ohne große Diskussion und fraktionsübergreifend dem Vorschlag zugestimmt.

Wie Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich gestern im Nachgang auf PNP-Anfrage sagte, werde er nun so schnell wie möglich Kontakt zu seinen Bürgermeister-Kollegen und Landräten aufnehmen. Man brauche eine Art Fragenkatalog, in dem die Probleme zusammengefasst werden, die die Nachbarkommunen im Falle es eines Regelbetriebs der Ilztalbahn auf sich zukommen sehen. Und darauf müsse dann aus dem Ministerium eine verbindliche Antwort kommen, mit was die Kommunen zu rechnen haben. […]

Um diesen ungewöhnlichen Weg in München durchsetzen zu können, wird die Stadt Freyung nach dem Beschluss vom Montagabend zehn Prozent der Kosten der Studie übernehmen und sich zusätzlich um private Sponsoren bemühen, falls die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Kosten der Potenzialanalyse mit „Selbstbestimmungsrecht“ nicht übernimmt.

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Jetzt auch übersichtlich am Smartphone

PNP (Freyung/Waldkirchen) – Nr. 192 | Dienstag, den 21. August 2018 | Seite 19

Die Homepage der Ilztalbahn hat ein neues Design und neue Funktionen

FRG. Wer kürzlich die Homepage der Ilztalbahn aufgerufen hat, dem ist es bestimmt schon aufgefallen: Die Website erstrahlt seit Kurzem im veränderten, übersichtlichen Design. Die erneuerte Internetpräsenz bietet zusätzliche Funktionen und ist nun auch für Smartphones sowie Tablets kompatibel.Ende des vergangenen Jahres habe man sich dazu entschlossen, den Onlineauftritt zu überarbeiten, so Friedrich Papke, der für das Marketing der Ilztalbahn verantwortlich ist, gegenüber der PNP. Die ursprüngliche Website bestand schon seit 2011, was man in der schnelllebigen Welt des Internets als durchaus alt bezeichnen kann. […]


Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Passauer Neuen Presse.

Nationalpark-Förderung: Ilztalbahn-Chef kritisiert Kabinettsbeschluss

www.br.de | Samstag, den 3. August 2018

Der Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH, Thomas Schempf, ist unzufrieden mit der Verteilung des geplanten Zuschusses für den Nationalpark Bayerischer Wald. Er wünscht sich auch eine Förderung für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität in der Region.

Thomas Schempf, Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH, kritisiert die Bayerische Staatsregierung. Schempf sieht in der Verteilung der 30 Millionen Euro für den Nationalpark Bayerischer Wald im Rahmen des Programms „Naturoffensive Bayern“ eine eindeutige Schieflage.

Blick auf Lusen: Nationalpark Bayerischer Wald | Bild: picture alliance / dpa/ Armin Weigel
Bildnachweis: BR

Es sei in höchstem Maße unausgewogen, dass eine Nationalparkförderung zu mehr als zwei Drittel aus reinen Straßenbaumaßnahmen bestehe. Für die Förderung umweltfreundlicher und nachhaltiger Mobilität habe man dagegen keinen Euro übrig, so der Ilztalbahn-Geschäftsführer weiter. „Warum sieht es eigentlich das bayerische Kabinett nicht als seine politische Aufgabe an, den Anteil der Bahn- und Busfahrer in der Nationalparkregion durch einen attraktiveren Bahn- und Busverkehr zu fördern? Weder bei der Einführung des Ein-Stunden-Takts zwischen Zwiesel und Grafenau noch bei einer attraktiven saisonalen Anbindung des Nationalparks an den ICE-Bahnhof in Passau geht irgendetwas weiter.“ Thomas SchempfKnapp 17 Millionen Euro für Nationalbasisstraße.

Das Bayerische Kabinett hatte am Dienstag ein 30-Millionen-Paket für den Nationalpark Bayerischer Wald beschlossen. Der größte Teil davon (16,6, Millionen Euro) ist für die Sanierung der Nationalbasisstraße von Mauth nach Spiegelau vorgesehen.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/nationalpark-foerderung-ilztalbahn-chef-kritisiert-kabinettsbeschluss-100.html

Pressemitteilungen

Streit um Verkehrsentlastung: Ilztalbahn fordert Beteiligung an Dialogforum

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 12. Dezember 2018

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um eine Passauer Nordumgehung fordert die Ilztalbahn eine Beteiligung am Dialogforum. „In den Veröffentlichungen des Dialogforums werden die auf Passau zuführenden Bahnlinien nicht berücksichtigt und kein einziges Mal erwähnt. Dabei steht gerade mit der Ilztalbahn eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung, die die neuralgischsten Punkte im Passauer Straßennetz, die B12 am Ilzdurchbruch und die Ausfädelung der B85 entlasten könnte.“ So Prof. Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH.

In der Agenda des Dialogforums wird der öffentliche Nahverkehr von einer eigenen Projektgruppe bearbeitet und die Schwächen im bestehenden ÖPNV werden als eines der großen Problemfelder benannt. Wie im Dialogforum bestätigt, trägt der bestehende, stauanfällige Busverkehr nur marginal zur Verbesserung der Verkehrssituation bei.

Die Ilztalbahn mit ihrer staufreien, hochwassersicheren und straßenunabhängigen Linienführung bietet schon heute das Potenzial für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dabei sollen die Züge zusätzlich zu den bestehenden ÖPNV-Hauptkorridoren verkehren und zusätzliche Fahrgäste vor allem zwischen Passau, Röhrnbach, Waldkirchen und Freyung gewinnen. Eine Beeinflussung der bestehenden Buslinien kann so vermieden werden. Schon ohne weitere Infrastrukturausbauten könnte ein attraktiver Stundentakt auf der Bahnstrecke eingerichtet werden. Langfristig muss der Nahverkehr landkreisübergreifend durch einen Verkehrsverbund organisiert werden.

Prof. Thomas Schempf: „Mit der Saison 2018, in der ohne einen einzigen Zugausfall fast 30.000 Fahrgäste befördert werden konnten, hat die Ilztalbahn ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Nun ist es Aufgabe der lokalen Politik, die Weichenstellung in Richtung Regelverkehr vorzunehmen. Dabei ist die Initiative der Stadt Freyung, in einem Grobkonzept den Rahmen für die Potenzialanalyse abzustecken, sehr zu begrüßen.“

Die Ilztalbahn GmbH fordert vom Dialogforum die unvoreingenommene und ergebnisoffene Prüfung einer ÖPNV-Offensive auf der Schiene und eine Beteiligung an der nächsten Sitzung im März 2019.

Ilztalbahn am Passauer Hbf: Die staufreie Verbindung ohne Parkplatzsuche als nachhaltige Alternative zum überlasteten Straßennetz

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Letztes Ilztalbahn-Wochenende in der Saison 2018 mit Nostalgie-Sonderfahrt

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 11. Oktober 2018

Am 13. und 14. Oktober besteht die letzte Möglichkeit zu einem Ausflug in das herbstliche Ilztal. Die Ilztalbahn verkehrt nach Nebensaisonfahrplan mit Abfahrten in Passau Hbf um 7:32, 10:58, 14:05 und 17:10 Uhr, in Freyung um 9:20, 12:30, 15:36 und 19:02 Uhr. Es wird ein moderner Regioshuttle der Waldbahn eingesetzt. Besonderer Ausflugstipp für das Wochenende ist die Fahrt mit Bahn und Bus zum Nationalparkzentrum. Die Fahrkarten sind wie immer beim ehrenamtlichen Zugpersonal erhältlich. Fahrpläne und Fahrpreise sind unter www.ilztalbahn.eu zu finden.

Am Sonntag, 14. Oktober findet eine zusätzliche Sonderfahrt mit dem roten Schienenbus statt. Diese für eine Reisegruppe durchgeführte Sonderfahrt steht allen Fahrgästen und Nostalgiefreunden zu den gewohnten Ilztalbahn-Fahrpreisen zur Verfügung.
Abfahrt ist um 9:40 Uhr ab Passau Hbf mit Halt an allen Bahnhöfen. Kalteneck wird gegen 10:11 Uhr erreicht, Waldkirchen 10:38 Uhr und die Ankunft in Freyung um 11:01 Uhr.
In Gegenrichtung verkehrt der Zug um 16:48 Uhr ab Freyung, Waldkirchen 17:10 Uhr, Kalteneck 17:41 Uhr, Passau an 18:09 Uhr.

Der Testeinsatz eines gelben Arbeitszuges hat in den letzten Wochen neugierige Blicke auf sich gezogen. Derzeit befindet sich eine Stopfmaschine der österreichischen Firma System 7 im Testeinsatz auf der Ilztalbahn. Die Maschine richtet die Schwellen neu aus, verdichtet den Schotter und sorgt so für eine optimale Gleislage.

Die Ilztalbahn GmbH beendet mit dem kommenden Wochenende die äußerst erfolgreiche Saison 2018. Nach der Winterpause fahren die Ausflugszüge wieder ab 1. Mai 2019 an allen Wochenenden und Feiertagen.

Die futuristische Stopfmaschine der Firma System 7 im Testeinsatz auf der Ilztalbahn

Letztes Wochenende der Ilztalbahn-Saison 2018: Regioshuttle kurz vor Freyung

Ilztalbahn-Endspurt: Letztmalig nach Krumau

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 06. September 2018

Der verdichtete Sommerferienfahrplan auf der Ilztalbahn endet am 9. September. Durch den Einsatz von zwei Zügen konnte das Fahrplanangebot in der Hauptsaison auf sechs Zugpaare verdichtet werden. „Die zusätzlichen Fahrten haben sich bewährt, insbesondere um die gut gefüllten Züge in den Vormittags- und Nachmittagsstunden zu entlasten“, so Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH.

Nur eine Woche später, am 16. September, besteht in dieser Saison die letzte Möglichkeit, mit der Ilztalbahn die Schienenwege Südböhmens zu erkunden. Am Bahnhof Waldkirchen wartet ein Anschlussbus, der die Reisenden direkt zum Grenzbahnhof Nové Údolí (Neuthal) bringt. Die Reise mit Bus und Bahn entlang des Moldaustausees zum Weltkulturerbe Český Krumlov (Krumau) ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Noch bis 16. September startet der Tagesausflug samstags und sonntags um 7:32 Uhr in Passau, der Zustieg ist an allen Unterwegsbahnhöfen bis Waldkirchen möglich. Der Bahnhof Krumau wird um 10:56 Uhr erreicht. Nach Besichtigung der historischen Altstadt besteht die letzte Rückfahrmöglichkeit um 17:05 Uhr. Die Ilztalbahn erreicht Passau um 20:21 Uhr. Alternativ kann das Städtchen Horní Planá (Oberplan), Geburtsort Adalbert Stifters, besucht werden. Das Donau-Moldau-Ticket, gültig für eine Hin- und Rückfahrt im gesamten grenzüberschreitenden Streckennetz, wird im Zug verkauft (Einzelperson € 27,-; Familie/Paar € 44,-). Weitere Informationen unter www.ilztalbahn.eu

Bis Saisonende (14. Oktober 2018) fahren die Züge der Ilztalbahn jeden Samstag und Sonntag und zusätzlich am 3. Oktober nach dem regulären Fahrplan der Nebensaison. Abfahrten in Passau Hbf sind um 7:32, 10:58, 14:05 und 17:10 Uhr, in Freyung um 9:20, 12:30, 15:36 und 19:02 Uhr möglich.

Pressemitteilung Ilztalbahn-Endspurt

Ilztalbahn GmbH: Neue Homepage und Google-Fahrplan

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 13. August 2018

Ab August steht den Fahrgästen der Ilztalbahn die neue Website www.ilztalbahn.eu zur Verfügung. Das übersichtliche Design bietet einen schnellen Überblick der Fahrpläne, Tarife und Fahrgastinformationen.

Die Website entstand in Zusammenarbeit mit der Grafenauer Agentur Weissraum und bietet Einblicke in umfassendes Bildmaterial, Ausflugtipps und Karten rund um die Zugfahrt durch das Ilztal. Auch mit dem Smartphone lassen sich alle Informationen nun einfach, schnell und übersichtlich einsehen. Neben einem Blog ist auch ein Onlineshop in Vorbereitung, der Kundenwünsche wie Fahrkartengutscheine, Bücher oder Ilztalbahn-Souvenirs erfüllen soll. Auch Gruppenfahrten lassen sich nun noch einfacher organisieren und buchen.

Bahn- und Busfahrpläne nun auch in Google Maps

Die Fahrpläne der Ilztalbahn und ihre Anschlussbusse sind nun auch in Google Maps verfügbar. Damit wird die Planung von Bahnausflügen noch einfacher. Auch die Fußwege von und zum Bahnhof können jetzt berechnet werden.

„Der Fahrplan der Ilztalbahn ist ja schon seit Beginn in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und im Bayernfahrplan verfügbar. Mit der Veröffentlichung der Fahrplandaten in Google Maps gehen wir noch einen Schritt weiter. Unsere Fahrgäste finden die Verbindungen der Ilztalbahn jetzt zum Beispiel auch, wenn sie die Anreise in den Bayerischen Wald eigentlich mit dem Auto planen“ freut sich Friedrich Papke, bei der Ilztalbahn GmbH verantwortlich für das Marketing. „In ganz Ostbayern sind wir damit nach den Zügen der Deutschen Bahn der erste Anbieter solcher Fahrplandaten. Die Ilztalbahn übernimmt damit die Führung bei der Digitalisierung des Nahverkehrs in der Region.“ […]

Pressemitteilung Homepage

Verdichteter Fahrplan der Ilztalbahn in den Sommerferien – Positive Halbzeitbilanz

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 3. August 2018

[…] Mit Beginn der Sommerferien verdichtet die Ilztalbahn GmbH den Fahrplan. Bis einschließlich 9. September verkehren an jedem Fahrtag sechs Zugpaare auf der landschaftlich reizvollen Strecke Passau – Waldkirchen – Freyung. Wie gewohnt verkehren die Züge jeden Samstag und Sonntag und zusätzlich am 15. August (Mariä Himmelfahrt). Um die zusätzlichen Abfahrten anbieten zu können, verkehren nun zwei Züge auf der Strecke, die sich an den Bahnhöfen Waldkirchen oder Kalteneck kreuzen. Hierbei kommen moderne Triebwagen vom Typ Regioshuttle zum Einsatz, die sonst von der Agilis Verkehrsgesellschaft in Oberfranken eingesetzt werden. Bei diesen Temperaturen wichtig: die Fahrzeuge verfügen über eine Klimaanlage. […]

Nach Abschluss der ersten Saisonhälfte zieht die Ilztalbahn GmbH eine überaus positive Bilanz: „An den bisherigen Fahrtagen konnten wir, begünstigt durch das gute Wetter, überdurchschnittlich viele Fahrgäste in unseren Zügen begrüßen“, so Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH. „Der Fahrgastandrang beweist, dass die Ilztalbahn ein touristisch hochwertiges Angebot bietet und die Weichen für die Bahn richtig gestellt wurden.“

Für die politische Diskussion mahnt die komplett ehrenamtlich betriebene Ilztalbahn die Bedeutung der Strecke für die Region an: „Ein Schienenanschluss ist ein wichtiger Standortfaktor für die anliegenden Landkreise und Gemeinden. Insbesondere die Eisenbahn kann einen hochwertigen, verlässlichen und damit attraktiven ÖPNV garantieren und Touristen wie Einheimische zum Umsteigen bewegen.“ Mit der weiterhin durch den Landkreis Passau blockierten Potenzialanalyse könnten die Fakten ermittelt werden, die für eine umfassende Beurteilung und Optimierung des gesamten Verkehrsangebotes nötig wären. „Gerade mit Blick auf die Landesgartenschau 2022 in Freyung und die Verkehrsprobleme in der Stadt Passau ist die Stärkung der Schiene eine sinnvolle Alternative zum Straßenausbau.“

Pressemitteilung Sommerfahrplan

Ilztalbahn 2022: Mit dem Zug zur Gartenschau

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 15. März 2018

Vernetzter Freizeitverkehr, Nationalparkjubiläum 2020, Landesgartenschau Freyung 2022, Verkehrsverbund Donau-Wald, Regelverkehr – so sieht der Strategiefahrplan der Ilztalbahn GmbH aus. Zug um Zug, Bus um Bus sollte der Stellenwert des öffentlichen Verkehrs im Bewusstsein der Region wachsen. […]

Pressemitteilung ITB-Strategie

Holzverkehre auf der Ilztalbahn

Pressemitteilung Ilztalbahn GmbH | 10. Oktober 2017

Erstmals seit über 20 Jahren verkehrte wieder ein Holzzug auf der Strecke der Ilztalbahn. Die 1200 PS starke Lok der Baureihe V100 erreichte diesen Montagnachmittag mit zehn voll beladenen Wagen den Passauer Güterbahnhof. Das bei einem schweren Sturm im August angefallene Holz aus dem Bayerischen Wald wird am Bahnhof Waldkirchen gesammelt und dort auf Schiene verladen.
[…]

Nach derzeitigen Prognosen könnten bis zu 100.000 Festmeter Langholz im Laufe der nächsten Monate auf der Schiene transportiert werden und so das Straßennetz entlasten. Die dafür benötigten LKWs würden aneinandergereiht eine Kolonne von Passau bis Freyung und zurück bilden. Der Güterverkehr auf der Schiene bietet dabei durch den im Vergleich zur Straße um 90 % geringeren Rollwiderstand zwischen Stahlrad und Stahlschiene und die elektrische Traktion im Hauptlauf einen deutlichen Umwelt- und Kostenvorteil zum LKW.

Mit Start des Güterverkehrs werden die Bemühungen des Fördervereins Ilztalbahn e.V. zur
Reaktivierung und zur dauerhaften Sicherung der 2002 bereits temporär stillgelegten Bahnstrecke belohnt. Erst im Frühjahr 2017 musste die Sanierung eines schweren Hangrutsches komplett mit privatem Kapital finanziert werden. Die Vorhaltung dieser wertvollen öffentlichen Infrastruktur erfolgt bisher ohne finanzielle Beteiligung des Freistaats Bayern alleine auf ehrenamtlicher Basis durch Bürger aus der Region.

Pressemitteilung Holzverkehre

Pressefotos

Die hier bereitgestellten Fotos können Sie gerne unter der Quellenangabe “Foto: Ilztalbahn GmbH, Waldkirchen” verwenden. Über ein Belegexemplar – gerne auch digital – freuen wir uns!

Logo Ilztalbahn GmbH: ITB-Logo [.pdf]


Ilztalbahn am Haltepunkt Neuhausmühle


Ilzbrücke bei Fischhaus


Ilztalbahn zwischen Fischhaus und Tiefenbach

Termine

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Die neue Ilztalbahn-Saison beginnt am 1. Mai 2019!