Wanderung über die Sagwasserklause zum Lusen

Wer nicht immer von Waldhäuser aus den Lusen erklimmen möchte, dem sei diese Tour ab der Haltestelle Weidhütte (Sagwassersäge)


empfohlen. Beim Aufstieg durch das Tal der Sagwasser begegnen uns kaum Wanderer. Umsomehr lässt sich die traumhaft schöne Natur genießen. Für den Abstieg empfehlen wir den Finsterauer Lusensteig mit Ziel Freilichtmuseum Finsterau. Von dort bringt uns der Bus wieder zurück zum Bahnhof in Freyung.

Aufstieg bis Lusenschutzhaus ca. 2:00 h
Lusengipfel und Abstieg nach Finsterau (Freilichtmuseum) ca. 2:30 h
bergauf 650 m, bergab 480 m


Die Buslinie 605 bringt uns vom Frühzug in Freyung (9:05 Uhr) direkt zum Startpunkt Weidhütte. In der Hauptsaison (27. Juli bis 18. September) gibt es eine zusätzliche Verbindung für Langschläfer (Passau ab 9:40 Uhr bzw. in Freyung ab 11:10 Uhr).

Dierekt gegenüber der Bushaltestelle Weidhütte geht´s zum Wanderparkplatz Sagwassersäge (2 Minuten), wo zahlreiche Wanderwege beginnen. Wir nehmen heute den Weg mit dem Symbol Rippenfarn (schwarzes Symbol auf weißem Grund), der uns bis hinauf zum Lusen (1.373 m) führt. Weite Teile des Weges steigen dabei relativ gemächlich an. Erst am Ende des Sagwassertals wird der Weg hinauf zum Lusenschutzhaus etwas steiler.

Am Lusenschutzhaus empfiehlt sich eine kleine Rast.

Vom Lusenschutzhaus aus sehen wir schon das Blockmeer über das der Weg hinauf zum Gipfel führt. Am Gipfel haben wir einen grandiosen Ausblick. Dies ist allerdings kein Geheimis, was wir an der Zahl der Wanderer und Ausflügler schnell merken.

Der Abstieg erfolgt über über den Finstarauer Lusensteig zum Freilichtmuseum in Finsterau, wo uns der Bus 605 um 14:35 Uhr (Alternativ um 15:55 oder um 18:06 Uhr) wieder zurück nach Freyung bringt. Vorher sollte man aber unbedingt ein Stück Kuchen im Museumscafe oder gar eine deftige Brotzeit in der Ehrn, der ehemamligen Straßenwirtschaft, genießen.

Ruhiger Aufstieg durch das Tal der Sagwasser

Blockmeer aus Granit – kurz vor dem Gipfel

„Markfleckl“ – Historische Grenzmarkierung. Bis zum Jahr 1803 grenzten hier das Kurfürstentum Bayern, das Königreich Böhmen und das Fürstbistum Passau aneinander. Heute markiert das „Markfleckl“ die Grenze zu Tschechien.

Querung des großen Schwarzbach

Ein Ort zum Stille halten – mit Blick zurück ins Rechbachtal.

Freilichtmuseum Finsterau

Weitere Informationen zur Tour (Höhenprofil, gpx-Track) gibt es hier.

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